PiSCSI und Atari-Computer

PiSCSI (vormals RaSCSI) wurde erfolgreich mit HDDRIVER 11, einem Falcon, einem TT und einem MegaSTE getestet. Für den ACSI-Bus wird außer beim MegaSTE ein SCSI-Hostadapter benötigt. Der interne Hostadapter des MegaSTE ist ein interessanter Sonderfall.
Es wird empfohlen, Release 22.10 oder neuer der RaSCSI/PiSCSI-Software zu verwenden. Die neuesten Releases enthalten zahlreiche von mir beigesteuerte Erweiterungen und Fehlerkorrekturen. Diese Änderungen sind auch für TOS/MiNT/MagiC, Linux-68k und Ataris SVR4 Unix wichtig.

Die Übertragungsrate gemessen mit XFERRATE, TT-SCSI und einem Raspberry Pi 4B beträgt etwa 1200 KB/s. Mit einem Raspberry Pi Zero WH liegt die Übertragungsrate bei etwa 1100 KB/s. Ob sich die Image-Datei auf der SD-Karte im Speicherkarten-Slot des Pi oder einem externen USB-Kartenleser befindet macht keinen Unterschied.
Beim Datenaustausch mit anderen Plattformen gibt es bei SCSI/ACSI keine Byte-Swapping-Problematik. Daher ist beim Partitionieren mit HDDRUTIL die entsprechende Einstellung nicht zu aktivieren.

Der Screenshot zeigt Informationen zu zwei emulierten Laufwerken, einem SCSI-Drucker und den PiSCSI-Host-Diensten mit Echtzeituhr. Die Gerätenamen und andere Eigenschaften sind konfigurierbar.

Atari mit PiSCSI-Board